Soziale Stadt

Nauen

Ein farbenfroher Wunschbaum begleitet die bunten Begegnungen im Quartier

Am Dienstagnachmittag zog es trotz niedriger Temperaturen rund 25 Nauenerinnen und
Nauener in den Nachbarschaftsgarten. Die Stiftung für Engagement und Bildung e.V. und das
Quartiersmanagement/ Mikado e.V. hatten zum Pflanzfest und Abschluss des Projekts
„Begegnung am Wunschbaum“ eingeladen. Mit der Unterstützung der Baumschulen Nauen und
vielen helfenden Händen aus der Nachbarschaft war der gut fünf Meter hohe Amberbaum
schnell versenkt und fixiert. Er steht von nun an der Ecke Feldstraße/ Bredower Weg und heißt
die Gäste des Nachbarschaftsgartens zu jeder Jahreszeit willkommen.

Der im Herbst sehr bunte Laubbaum kommt ursprünglich aus Nordamerika und wird aufgrund seiner Stressresistenz
gegenüber dem Stadtklima in unseren Breiten gern als Straßenbaum verwendet. Seine
vielfarbigen, ahornähnlichen Blätter können von den Kindern im Herbst zum Basteln genutzt
werden. So bunt wie der Wunschbaum, so bunt sind die Begegnungen und Aktionen im
Nachbarschaftsgarten, die er nun Jahr für Jahr begleiten wird.
„Gewidmet wird der Wunschbaum den vielen engagierten Nachbarinnen und Nachbarn aus
Nauen und der Welt, die im Projekt diesen Sommer gemeinsam mehr als 100 Wünsche
gesammelt haben“ erläuterte Marie Offermanns, Projektreferentin der Stiftung für Engagement
und Bildung e.V., und bedankte sich herzlich bei allen Mitwirkenden des Projektes. Viele der
Wünsche waren ganz konkret, wie etwa „Ich wünsche mir den Einschluss Nauens in den
Tarifbereich C“ oder „Ich wünsche mir wieder ein Kino in Nauen und mehr Angebote für Kinder“.
Andere Wünsche waren allgemeiner: „Ich wünsche mir ein positives Zusammenleben und ein
tolerantes Miteinander.“
Herr Dr. Lehmann, Leiter des Fachbereichs Bau der Stadt Nauen, freute sich über die gute
Kooperation mit der Stiftung, mit deren Unterstützung der öffentliche Raum Nauens um einen
Baum grüner wird. Daran anknüpfend wies er auf die Baumaßnahmen im folgenden Jahr hin, in
deren Rahmen weitere 25 Bäume in der Feldstraße gepflanzt und durch eine Ausstellung
ergänzt werden.
Die Wünsche wurden an die Stadt Nauen und die neue Landesregierung übergeben. Mit einer
Auswahl der Wünsche wurde der nun fest verankerte Wunschbaum als Erinnerung an das
Projekt geschmückt.
Das Projekt wird durch die Förderung des Bündnisses für Brandenburg und die Robert Bosch
Stiftung ermöglicht. Ein großes Dankeschön gilt den vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern,
dem Mikado e.V. und der Stadt Nauen für die Unterstützung.

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